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  • Sabrina & Tom

#1 Mingalaba Mandalay



MANDALAY und Umgebung


Unsere Reise beginnt. Das erste Ziel ist Myanmar, ein Land, das vor nicht allzu langer Zeit seine Grenzen öffnete und so das Reisen deutlich einfacher gemacht hat. "Mingalaba" also "Hallo" Mandalay, denn dort sind wir gelandet, in einer Stadt ziemlich im Zentrum von Myanmar, um dort die ersten Tage zu verbringen.


Am zweiten Tag haben wir die Stadt größtenteils zu Fuß erkundet, uns Pagoden (Tempel) und den Mandalay Palace angeschaut und auf dem Mandalay Hill den Sonnenuntergang genossen. Im Palastareal haben wir uns zu einer kleinen Familie gesetzt, die dort gekocht und das Essen verkauft hat. Zum ersten Mal haben wir ein bisschen Myanmarische Küche probiert. Was wir gegessen haben, klärte sich erst später auf (wir haben es unserem Guide Zaw Zaw am dritten Tag beschrieben). Es war eine typische Suppenbrühe, zu der ein Reisgericht mit Hühnchen gereicht wurde (das haben wir gerade noch so verstanden :) Der Nachtisch allerdings, eine milchig schwarze Flüssigkeit in der eine Art "blasse Sopätzle" rum schwammen war uns sehr fremd. Geschmeckt hat es auf jeden Fall.. Es waren auf jeden Fall dünne Reisnudeln, in einem Glas mit Palmzuckersyrup und Kokosraspeln.

Mandalay Palace



Kuthodaw Pagoda


Die Kuthodaw Pagoda beherbergt das größte Buch der Welt. In den 729 kleinen Tempeln "Stupas" gibt es je eine Marmorplatte, auf denen der Pali-Kanon niedergeschrieben ist, der vom Leben und Handeln Buddhas erzählt.

Sonnenuntergang auf dem Mandaly Hill

Am dritten Tag haben wir uns einen Roller gemietet, um uns das Umland ein bisschen anzuschauen. Unsere Augen mussten sich erst an den Staub gewöhnen aber dann war's prima und wir sind nach Sagaing und Inwa gedüst und haben auf dem Rückweg einen Stop in Amarapura gemacht und uns die U Bein Bridge, die längste Teakholz-Brücke der Welt angeschaut - passend zum nächsten Sonnenuntergang.

Tempel in Inwa


Sonnenuntergang hinter der U Bein Bridge

Für den folgenden Tag sind wir mit Zaw Zaw, unserem Guide nach Monywa gefahren. Auf der zweistündigen Fahrt haben wir wahnsinnig viel über das Land gelernt. Zaw Zaw spricht super Englisch und hat uns die Geschichte von Myanmar erzählt, über die Zeit des Militärregimes gesprochen uns über Traditionen aufgeklärt und uns alle unsere Fragen geduldig beantwortete (und das waren einige...)

Aussicht auf die weltgrößte stehende Buddha-Statue - Lay Kyun Sakkya


Nach unserem ersten original burmesischen Mittagessen (das viel zu viel war, durften wir den wohl beeindruckendsten Tempel, den wir in ganz Myanmar gesehen haben, besichtigen. Zwischen 600.000 und 1.000.000 Buddha-Statuen, deren Größe zwischen ein paar Zentimetern und mehreren Metern variiert, wurden hier verbaut.

Thanboddhay Paya Tempel


Auf dem Rückweg von Monywa nach Mandalay konnten wir uns durch Zufall die wichtigste buddhistische Zeremonie "Shinbyu" anschauen. Die heranwachsenden Männer werden zu Novizen und sind ins Kloster eingeladen, wo sie einige Tage verbringen und entscheiden, ob sie ein Leben als Mönche einschlagen wollen. Geschminkt in bunten Gewändern reiten sie hier auf einem Pferd (es gibt durchaus auch Zeremonien mit Elefanten) in einer Karawane durch das Dorf. Den Jungs voran fahren die Mädchen auf schönen Kutschen. Sie bekommen an diesem Tag Ohrlöcher gestochen um zukünftig Ohrringe tragen zu können. Begleitet wird die Karawane von schriller Musik, die viel zu laut aus Lautsprechern tönt. Ein tolles Erlebnis.


Den vierten Tag haben wir uns mit der weiteren Reiseplanung beschäftigt, denn Zaw Zaw hat uns auch verraten, dass es mittlerweile möglich ist, ganz im Süden von Myanmar über die Grenze nach Thailand einzureisen. Also haben wir kurzerhand unsere groben Reisepläne über Bord geworfen und den Süden eingeschoben - denn das wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen.


unser Guide Zaw Zaw <3

Früh morgens am fünften Tag ging es von Mandalay mit dem Boot weiter nach Bagan. Diese wundervolle 10 stündige Fahrt über den "Irrawaddy" und die magischen Sonnenaufgänge in Bagan gibt's im nächsten Blogbeitrag :)