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  • Sabrina & Tom

#11 Ein seltsames Gemeinschaftsbad auf Koh Phayam

Schon als wir am kleinen Hafen ankamen, wussten wir, dass dieses Inselchen genau das richtige für die kommende Woche war. Gemütlich, ruhig und ohne Autos. Ab auf's Rollertaxi (jeder auf ein anderes, die Rucksäcke wurden zwischen Fahrer und Lenker geklemmt) und ab ging's auf den schmalen Straßen durch die grünen Wälder bis zur Unterkunft.

Diese war ein paar Gehminuten vom Long Beach entfernt und mit Freiluft-Badezimmer, das uns in den kommenden Tagen ein paar Überraschungen bescherte. Uns besuchten allerhand Tiere (Echse, Spinne, Frosch in der Ecke), die sich nicht an der Miete beteiligten aber dafür für Fotos zu haben waren:

Und nicht nur das Bad, auch das Bett haben wir eher unfreiwillig geteilt. Eine Nacht hat uns ein kleines Tierchen einen ganz schönen Schrecken eingejagt. Die erste kleine Bewegung im Laken taten wir noch als Schatten der Taschenlampe ab, als es aber an Sabrinas Rücken beim Umdrehen komisch krabbelte, gingen wir dem "Ding" auf die Spur. Und siehe da: da zeichnete sich der Schatten vom Gecko ab, als wir mit der Taschenlampe den Raum zwischen Laken und Matratze inspizierten. Also starteten wir eine Rettungsaktion und pulten langsam das Laken von der Matratze - zum Vorschein kam: ein abgetrennter Schwanz 😱 und gleich danach der restliche Gecko, der ihn wohl aus Angst von Sabrina zerquetscht zu werden, abgeworfen hatte. Als der kleine gerettet war wurde sofort recherchiert und ja, der Schwanz wächst wieder nach, allerdings könnte es sein, dass wir ein glückliches Gecko-Pärchen auseinander gebracht haben, denn die erkennen sich am Schwanz 😰 wir hoffen, dass der Gecko noch zu klein für eine Freundin/Freund war. Ab dann haben wir zum Glück jeden Abend die Laken, Kissen und Decken genaustens unter die Lupe genommen, bevor wir uns reingelegt haben (Bild links)...

Mit Tieren ging es auch ansonsten weiter, denn das Inselchen hat neben Tieren, wie dem, das da an Sabrinas Laptop Kabel hängt auch Affen, große Geckos und Hornvögel zu bieten. Wir hatten auf einer Roller-Tour über die Insel Glück und konnten diese in ein paar Bildern festhalten.

Auf unseren Entdeckungstouren haben wir neben Tieren aber auch viele tolle Strände gefunden. Dort hin zu kommen war nicht immer leicht und besonders einer davon war nur durch eine schweißtreibende Ewigkeit bergauf durch den Dschungel zu erreichen. Danach haben wir uns auf jeden Fall versprochen, solche Ausflüge nicht mehr in Flip Flops und in der Mittagshitze zu machen...



Apropos schweißtreibend ;) Das war auch die Yoga-Klasse, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Wir haben uns extra für die Stunde am Morgen entschieden aber der Wind blieb aus, was auch das eigentlich eher entspannte Visa Yoga zum Extremsport machte. Aber an einem so tollen Ort mit wunderbaren Menschen, schafft man auch bei den Temperaturen (beinah) die sogenannte Meerjungfrauen-Pose ;)


Und wenn es als Belohnung zum Frühstück die leckersten Pancakes der Welt und gibt und spannende Unterhaltungen, bleibt man gerne noch ein paar Minuten... oder Stunden länger.

Vielen Dank noch einmal an Tippy für die fantastische Yoga-Stunde und Nic für diese Pancakes (uns läuft das Wasser beim Schreiben im Mund zusammen). Und solltet ihr Koh Phayam auf eurer Reiseliste haben, verpasst es auf keinen Fall hier eine "Pause" zu machen! Buchen könnt ihr direkt hier (unbezahlte Werbung).

Die Zeit zwischen Yoga, Tiere beobachten und Strände erkunden haben wir übrigens mit Nichtstun verbracht - das kann man in den unzähligen Restaurants und Bars hier auch einfach am besten.

Hippie Beach Bar: Seit zehn Jahren wird hier gebaut & erweitert - immer mit angespültem Treibholz

Okay, das mit dem Nichtstun stimmt nicht ganz.. wir haben auch fleißig Blogartikel geschrieben - aber mit so einer Aussicht, schrieben die sich fast von selbst. Der ein oder andere Mango-Shake und das ein oder andere Bier haben aber sicherlich auch dabei geholfen 😉

Nach einer Woche auf dieser entspannten Insel war es schon fast ein bisschen schwer, die Rucksäcke wieder zu packen. Aber Bangkok wartete und wir waren nach längerer Zeit ohne auch wieder bereit für eine Stadt, ihren Trubel, Lärm und Abenteuer. Also machten wir uns ausnahmsweise mit dem Speed-Boot los, zurück nach Ranong und sind dort in den Bus gestiegen - der komfortabler war als jeder Bus, den man in Deutschland nehmen kann und den wir nach den vielen unbequemen und engen Minivan-Fahrten durch Myanmar sehr genossen haben. Und auf ging's nach Bangkok.


Was wir dort so erlebt haben und was Chinesen und Belgier auf jeden Fall NICHT gemeinsam haben, erfahrt ihr im kommenden Artikel.