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  • Sabrina & Tom

#15 Luang Prabang - C'est trés chic!

Angekommen in Luang Prabang haben wir schnell festgestellt, dass die Stadt ein französisches Flair versprüht. Grund dafür waren nicht die schicken Häuser aus der französischen Kolonialzeit, denn dazu kennen wir uns schlichtweg zu wenig mit Architektur aus – nein, um uns herum haben wir teilweise mehr Französisch als Laotisch gehört und wir mussten kurz überlegen ob wir auf dem Mekong eine Abkürzung nach Paris genommen haben. Die Temperaturen ließen jedoch keinen Zweifel: wir sind in Luang Prabang, Laos. Unser Guesthouse hatte eine Klimaanlage und unter der lagen wir erstmal ein ganzes Weilchen, als wir das Zimmer bezogen hatten. Und wie wir da so lagen ist uns aufgefallen, wie nett es hier ist - und wir haben ziemlich schnell entschieden, dass man es hier auch ein paar Tage länger aushalten kann.

Und wenn wir nicht unter der Klimaanlage lagen, sind wir einfach vor der Hitze aufgestanden und haben dieses wirklich schöne Städtchen erkundet. Doch trotz früher Morgenstunden konnte auch das schweißtreibend werden - vor allem wenn man den Mount Phousi besteigt, um den dortigen Tempel anzuschauen und die Aussicht zu genießen.

Auf dem Rückweg haben wir noch einen Spaziergang über eine der Bambusbrücken gemacht, die es nur während der Trockenzeit gibt. Während der restlichen Zeit des Jahres ist die Strömung des Mekongs zu stark.

Ein weiteres Highlight der frühen Morgenstunden hat Tom auf eigene Faust erkundet, denn Sabrina wollte einfach noch nicht aufstehen. Die Mönche in Laos und auch anderen asiatischen Ländern sind auf Spenden angewiesen. Sie genießen ein großes Ansehen bei den buddhistischen Mitmenschen und die Frauen stehen früh morgens auf, kochen Reis und weitere Mahlzeiten, ziehen ihre schicken traditionellen Kleider an und warten an der Straße auf die vorbeiziehenden Mönche, die so ihr Frühstück sammeln.

An einem der Tage haben wir uns einen Roller gemietet und sind ca eine Stunde Fahrt entfernt zum schönen Kuang-Si-Wasserfall gefahren. Wir waren kurz nach Öffnung morgens da und hatten den Park fast für uns. Sabrina konnte nicht anders und musste in einen der türkisblauen Pools hüpfen. Tom blieb lieber im Trockenen und hat Bilder gemacht. Super Arbeitsteilung ;) Im Wasser waren übrigens kleine Garra-Rufa-Fische, auch "Doktorfische" genannt. Wenn man die Füße still hält - oder einfach mal zu lange ruhig im Wasser bleibt – knabbern sie die Hornhaut von den Füßen. In einigen Fußpflege-Studios bezahlt man da wohl Geld für. Sabrina fand es ziemlich komisch und gekitzelt hat's auch.


Abends haben wir es uns durch das vielseitige kulinarische Angebot geschlemmt. Auf dem Nachtmarkt wurde in einer kleinen Seitenstraße Essensstand um Essensstand aufgebaut und das Buffet an vegetarischen Gerichten für umgerechnet 1,50€ pro Person hat es uns nicht nur preislich, sondern auch geschmacklich angetan. Aber auch in den kleinen Restaurants abseits des Nachtmarkts haben wir sehr lecker traditionell gegessen:

Apropos Essen: nach vielen Reisgerichten in den letzten Monaten, hatten wir mal wieder sooo Lust auf eine Pizza. Die letzte hatten wir in Bangkok probiert und waren ziemlich enttäuscht "The best Pizza on the Khao San" war ein keinesfalls so gut, wie angepriesen sondern ein Reinfall. Auch in der Utopia Bar in Luang Prabang haben wir es erneut gewagt... es war okay - aber trotzdem haben wir uns beim Kauen sehnsüchtig an die Pizzeria "Da Meme" aus Berlin/Moabit zurück erinnert. Und auch wenn die Bar ansonsten wirklich schön war und mit viel Liebe zum Detail in einen kleinen Dschungel mit allerhand Pflanzen und tollen Holzmöbeln verwandelt wurde - war die Aussicht vor der eigentlichen Aussicht, dem Mekong, stellenweise ziemlich traurig:

Während wir in Luang Prabang durch die Gässchen gelaufen sind, haben wir immer Ausschau nach etwas sinnvollem mit Elefanten gehalten. Leider ist uns meistens nur das Elefantenreiten unter die Augen gekommen und das wollten wir partout nicht machen. Nach einiger Recherche sind wir dann doch fündig geworden – aber das gibt's im nächsten Blogbeitrag.

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