• Sabrina & Tom

#2 Wir tuckern nach Bagan

Eines unserer Ziele ist es, so wenig wie möglich zu fliegen. Zum einen ist schließlich der Weg das Ziel und zum anderen wird einem besonders beim Reisen bewusst, wie schön unsere Natur ist und das man sie schützen muss.

Darum sind wir in aller Frühe am 5. Tag unserer Reise auf ein Schiff gestiegen, um 10 Stunden lang die Landschaft und Menschen, die am "Irrawaddy" leben, zu bestaunen. Und wir haben es keine Sekunde bereut.

Das Boot nach Bagan


In Bagan angekommen, haben wir uns sofort einen Roller gemietet und sind zum Bahnhof gefahren. Bagan ist wohl die einzige Stadt in Myanmar, wo der Flughafen näher in der Stadt ist, als der Bahnhof - wurde uns gesagt :) Am Bahnhof wollten wir uns ein Ticket für den Schlafwagen im Zug nach Yangon besorgen. Es gibt insgesamt nur 8 Plätze in den Schlafwägen und die waren schon ausgebucht. Also haben wir unseren Aufenthalt um einen Tag verlängert und die nächsten freien Schlafplätze ergattert.

Ansonten haben wir nicht mehr viel gemacht, denn am nächsten Morgen (wie die folgenden Morgen auch) klingelte der Wecker um 4.30 Uhr - denn wir wollten keinen einzigen Sonnenaufgang verpassen.

Am ersten Morgen hatten wir leider ein bisschen Pech mit dem Wetter und es kamen tatsächlich unsere Kapuzenpullis und Regenjacken zum Einsatz. Als wir dann aber durch Zufall richtig abgebogen sind, brachte uns der Weg direkt zu einer Pagode, die man noch besteigen konnte, um den Blick zu genießen. Die meisten Pagoden wurden 2016 nach einem Erdbeben geschlossen und kaum eine der großen und bekannten Pagoden war ohne Gerüst. Das war auf jeden Fall unser erster Halt jeden Morgen. Zwischendrin sind wir mit einem Elektro-Roller durch die Gegend rund um Nyaung U und Bagan "gedüst" und aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen:

Sonnenaufgang in Bagan

Beim Erkunden haben zwei ältere Damen Tom entdeckt und ihn nicht mehr weggelassen, bevor er nicht brav in die Kamera gelächelt hat. Auch ein kleiner Mönch wollte auf eines der Bilder, was wir herzlich gerne gemacht haben.

Wie es uns im Schlafwagen erging und was die ehemalige Hauptstadt Yangon zu bieten hat, erfahrt ihr im nächsten Blogartikel.

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