• Sabrina & Tom

#4 Wir kommen in Hpa-an

Das kleine Dörfchen Hpa-an sollte ursprünglich der Ort sein, von dem aus wir über die Grenze nach Thailand wollten. Nachdem wir aber unsere Reisepläne geändert haben, wurde es sowohl geographisch als auch zeitlich gesehen die Mitte unserer Reise durch Mynamar. Wir kamen recht spät mit dem Bus an und haben unser Zimmer bezogen, dass uns in einzigartiger Farbkombination aus Rosa, Lachsfarben und Giftgrün entgegen strahlte. Sauber war es, und das war alles was wir brauchten als wir ins Bett fielen.


Am nächsten Morgen checkten wir bereits aus, lagerten unsere Rucksäcke in der Speisekammer und liehen uns einen Roller, um uns einen Tempel anzuschauen, der in einer Höhle gebaut war. Eigentlich wollten wir in Hpa-an zu einem Kloster auf dem Gipfel eines Berges "Mount Zwegabin" wandern und dort eine weitere Nacht zu verbringen. Leider ist es aber Touristen seit einem Jahr nicht mehr gestattet dort zu übernachten und bei 34° Grad wollten wir nicht den ganzen Tag mit Wandern ohne Schatten verbringen. Der Höhlentempel hat uns aber voll und ganz entschädigt.

Saddan Höhle

Am anderen Ende der Höhle konnte man sich mit dem Boot bis kurz vor den Eingang zurück fahren lassen, was wir natürlich gemacht haben :)

Auf dem Rückweg zur Unterkunft haben wir noch einen Stopp bei der Kyauk Ka Lat Pagoda eingelegt, die wir ebenfalls sehr schön fanden.

Als wir am späten Nachmittag den Bus weiter nach "Mawlamyaing" nehmen wollten, erbarmte sich die Hostelbesitzerin und schrieb uns den Namen in Burmesisch auf einen Zettel. Ihr war sicherlich bewusst, dass wir mit unserer Aussprache nicht dort ankommen werden. Wir warteten also brav an der Straße wo wir beinah den Bus verpassten, der unüblicherweise viel zu früh dran war.

Nach einer kurzen Stärkung ging's auch schon los in die nächste Stadt, auf holprigen Straßen und einer Brücke, vor der Leute aussteigen mussten und ein kleines Gefährt auf die andere Seite nehmen mussten, um das Gewicht zu reduzieren... Ein abenteuerlicher Ritt...

In Mawlamyaing haben wir einen Tagesausflug mit Anthony gemacht. Was uns der 77 jährige Guide alles gezeigt hat, gibt's im nächsten Beitrag.

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