• Sabrina & Tom

#54 Mit einer Überraschung nach Manado

Da waren wir also am Flughafen und das 6 Stunden vor Abflug. Hier war absolut nix los, denn es gab nur einen einzigen Flug für den Tag: unseren. Wir machten es uns auf der einzigen Sitzmöglichkeit gemütlich, beobachteten die beiden Katzen, die hier lustigerweise unterwegs waren und schauten uns einfach zwei Filme an, um die Zeit zu überbrücken.

Danach hatte dann auch das Gate offen, wo wir auf bequemere Stühle umziehen konnten. Als wir da saßen und langsam wirklich keine Lust mehr auf Warten hatten, erspähten wir doch tatsächlich Nina und Nico, unsere Nachbarn von Kadidiri, wie sie durch die Gepäckkontrolle marschierten. So eine Freude! Die noch größer wurde, als wir feststellten, dass wir noch 4 weitere gemeinsame Tage in Manado hatten, bevor es für die beiden zurück nach Deutschland und für uns nach Australien gehen sollte. So verließen wir Gorontalo im selben Flieger und teilten uns ein Taxi, um vom Flughafen nach Manado reinzufahren.

Wir verabredeten uns für den kommenden Abend zum Essen und kurierten bis dahin unsere Erkältungen in unserer Unterkunft aus, dem Istanaku 2, das übrigens absolut super und günstig war, auch wenn das Frühstück mit Schokostreuseln auf gebuttertem Toastbrot gewöhnungsbedürftig war. Aber ihr ahnt es schon: es ist kein Reis, also ist es völlig okay.

Um uns mit Nina und Nico zum Abendessen zu treffen, waren wir das ein oder andere mal etwas knapp dran. Machte aber nix, die in Manado typischen blauen Mikrolets (klapprige Minibusse) bringen einen sehr entspannt und günstig ans Ziel. Beim gemeinsamen Abendessen konnten wir uns dann auch die Geschichten der vergangenen Tage erzählen und gemeinsame Pläne schmieden.

Die Erkältung war immer noch nicht richtig weg, also legten wir noch einen Tag Pause ein, um sie richtig los zu werden, was dank reichlich Medikamenten von den beiden super funktionierte. Am letzten gemeinsamen Tag saßen wir dann morgens um 4 Uhr im Auto und waren unterwegs zum Tangoko National Park, der eine etwa 2 stündige Fahrt von Manado entfernt war. Wir hatten Auto und Fahrer bis dorthin inklusive Guide vor Ort günstig über unsere Unterkunft buchen können. Noch ganz schön müde, ging die Tour durch den Dschungel los.


Wir hatten auf unserem Streifzug wirklich Glück und konnten neben seltenen Dortmundern auch jede Menge schöner Baume und seltener Tiere beobachten:

Von müden Koboldmakis über Kuskusbären in den Baumkronen bis zu bunten Hornvögeln war hier alles dabei. Auch auf den letzten Metern zum Parkplatz hatten wir die Möglichkeit einen Klan Schopfaffen zu beobachten, der es sich auf und neben dem Weg gemütlich gemacht hatte.

Zurück am Eingang, sahen wir dann das Hinweisschild, das deutlich macht, wie man sich mit den Koboldmakis zu verhalten hat. Offensichtlich gilt das aber nicht für Guides. Aufscheuchen, füttern und mit der Lampe anleuchten gehörte auf unserer Tour mit dazu, damit wir sie auch wirklich gesehen haben. Ja, es war schön, aber im Nachhinein auch traurig, dass die sensiblen Tierchen wegen uns so gestört wurden.

Wir haben es dann auch endlich mal geschafft ein Gruppenbild zu machen. "Nach müd' kommt blöd'"...kennt ihr ja.

Es war wirklich ein großartiger letzter Tag und eine so schöne Zeit mit Nina und Nico – vielen Dank euch beiden, dass wir ein paar Tage zusammen reisen konnten. Den Rückweg nach Manado verbrachten wir größtenteils schlafend. Süß, wa?

Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen, ging es zurück ins Zimmer und ins Bett, denn wir mussten am kommenden Morgen ähnlich früh aufstehen und hatten einen langen Tag und ein bisschen Zeitverschiebung vor uns. Wie es so ist, nach einem halben Jahr Asien zu verlassen, was wir als erstes in Australien gemacht haben und wo genau wir eigentlich gelandet sind, gibt’s im nächsten Artikel.

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