• Sabrina & Tom

#86 Zieht euch warm an: Santa Cruz & San Francisco!

Was haben wir gefroren, als wir nach 5 Stunden Flug von Kauai nach San José, auf einmal draußen standen. Wir hatten ja vorsorglich alles angezogen, was wir so an warmen Sachen dabei haben und trotzdem war das nicht Kalifornien sondern ein Kühlschrank. Schnell ab ins Mietauto und die Heizung aufdrehen und los geht’s nach Santa Cruz, denn es gab zwei Menschen, die gerade ganz schön aufgeregt waren: Sabrina und ihre Cousine, die in Santa Cruz lebt. Zuletzt hatten sich die beiden vor 7 Jahren gesehen und es war mehr als allerhöchste Zeit, sich mal wieder zu drücken. Nach gut einer Stunde Fahrt war es dann auch endlich soweit und die beiden konnten sich in die Arme fallen und quatschen, bis allen die Augen zu fielen. Als die Bettdecke aufgeklappt wurde, wartete da auch schon eine warme Bettflasche auf uns – ach herrlich! Wir schlummerten super und haben den kommenden Tag gemeinsam mit ein bisschen Sightseeing verbracht.


Nach einem Spaziergang durch Santa Cruz, ging es weiter aus der Stadt raus und an einen fantastischen Strand, der im Sommer bestimmt noch fantastischer ist… wären wir nämlich nicht mit dicken Jacken ausgestattet worden, wären wir wahrscheinlich erfroren.

Gegen Abend spielte Sabrina noch kurz mit dem Gedanken mit dem Freund ihrer Cousine das Surfbrett zu schnappen, entschied sich dann aber doch für die heiße Dusche statt dem dicken Neopren. Und dann wurde draußen der Glühwein aufgesetzt und die Lichterkette angeknipst und dank Sabrinas Cousine, ihrem Freund und Freunden ist es passiert: wir sind so richtig in Weihnachtsstimmung gekommen.

Dick eingepackt, mit wärmender Tasse in der Hand und Glühwein im Magen, haben wir uns einfach angegrinst und wussten, dass es uns beiden so geht. Man, war das schön. Und dabei hätten wir noch einen Tag vorher nicht geglaubt, dass das noch passieren würde. Ein wirklich herrlicher Abend, der viel zu schnell vorbei war.

Am kommenden Morgen mussten wir aber auch in aller Frühe raus, denn wir wollten uns San Francisco anschauen, wenn wir schon mal in der Nähe waren.








Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und die Sonne strahlte uns entgegen, als wir eine Stunde später mit dem Auto über die Golden Gate Bridge gefahren sind. Es ist einfach immer wieder beeindruckend Dinge, die man sonst nur aus Filmen und Bildern kennt, mit eigenen Augen zu sehen.

Wir fahren über die Golden Gate Bridge

Und weil‘s so schön war, haben wir uns die Golden Gate Bridge auch gleich noch aus ganz vielen unterschiedlichen Perspektiven angeschaut.



Aussicht auf Alcatraz

Am besten war aber sicherlich der Blick vom Kirby Beach aus, wo außer uns keiner war, denn die anderen tummelten sich in Scharen auf den typischen Aussichtspunkten.

Es ging erneut zurück über die Golden Gate Bridge und ab in die Innenstadt, genauer gesagt ins Hippie-Viertel „Haight Ashbury“. Bei einem Spaziergang entdeckten wir nicht nur jede Menge tolle Häuser im viktorianischen Stil, wild dekorierte Schaufenster, sondern auch viel Street Art und das Haus von Janis Joplin.

Ecke Haight - Ashbury

Wir genossen noch einen Kaffee und dann ging es zum nächsten Highlight, das man auf keinen Fall verpassen darf. Na, erraten? Genau, Cable Cars anschauen, die über die hügeligen Straßen rattern.

Cable Car in San Francisco

Das mit der Parkplatzsuche war aber gar nicht so einfach und wir mussten einige Runden fahren, bis sich Tom in der wahrscheinlich steilsten Straße der ganzen Stadt einen Parkplatz gesucht hat. So steil übrigens, dass Sabrina nur mit aller Kraft die Autotür aufbekam, um auszusteigen und ernsthaft Sorge hatte, dass das Auto gleich nach links umkippt.

Und während Sabrina noch einen und noch einen Cable Car sehen wollte, wurde es langsam wieder kühler und kühler und die Sonne ging schon bald unter. Es war Zeit aufzubrechen. Wir genossen den Sonnenuntergang aus dem Auto auf der Fahrt von San Francisco zurück nach Santa Cruz, wo dir den letzten Abend noch gemeinsam verbringen wollten, denn am kommenden Tag sollte es für uns weitergehen. Wir wollten den Highway One bis nach Los Angeles fahren und hatten ein paar Kilometer vor uns. Für den kommenden Tag stand aber erstmal der sagenumwobene „Big Sur“ auf dem Plan und wir waren schon ganz gespannt, was der Roadtrip so für uns bereit hält. Wollt ihr es euch anschauen? Dann geht’s im kommenden Blogartikel weiter.

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